Preisschock: Borussia Dortmund zieht sich zurück – Chelsea verlangt Mega-Summe für Renato Veiga

Preisschock: Borussia Dortmund zieht sich zurück – Chelsea verlangt Mega-Summe für Renato Veiga

Das Interesse von Borussia Dortmund am jungen Chelsea-Mittelfeldspieler Renato Veiga scheint deutlich abgekühlt zu sein, nachdem der Londoner Klub eine hohe Ablösesumme gefordert hat. Laut Quellen aus dem Umfeld der Verhandlungen hat Chelsea klar gemacht, dass man den 20-Jährigen nicht für kleines Geld ziehen lassen wird – ein Umstand, der Dortmund zögern lässt, die Gespräche voranzutreiben.

Veiga, der erst in diesem Sommer vom FC Basel zu Chelsea gewechselt ist, hat Scouts mit seiner Vielseitigkeit, Ballkontrolle und der Fähigkeit, sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung zu spielen, beeindruckt. Seine Auftritte in der Vorbereitung weckten das Interesse mehrerer europäischer Vereine, wobei Dortmund besonders großes Interesse zeigte. Der Bundesligist hatte ihn als langfristige Verstärkung für das Mittelfeld ins Auge gefasst, insbesondere nach einigen Abgängen in den letzten Transferperioden.

Die von Chelsea aufgerufene Ablösesumme – Berichten zufolge deutlich über 20 Millionen Euro – sorgt jedoch beim BVB für Stirnrunzeln. Dortmund ist bekannt für seine Strategie, junge Talente zu einem angemessenen Preis zu verpflichten und weiterzuentwickeln. Insidern zufolge sieht man in diesem Fall kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, da Veiga bislang nur über begrenzte Erfahrung auf höchstem Niveau verfügt.

Obwohl der erste Kontakt zwischen den Vereinen positiv beschrieben wurde, sollen die Gespräche inzwischen ins Stocken geraten sein. Ein offizielles Angebot aus Dortmund gibt es bisher nicht. Sportdirektor Sebastian Kehl prüft dem Vernehmen nach alternative Optionen, während das Transferfenster langsam seinem Ende entgegengeht.

Chelsea hingegen hat keinen Druck, Veiga abzugeben. Trainer Enzo Maresca gilt als Bewunderer des portugiesischen Talents und steht einer Integration in den Profikader dieser Saison offen gegenüber. Angesichts des Ziels, sowohl in der Premier League als auch international erfolgreich zu sein, ist Kaderbreite für die Blues von hoher Bedeutung – und junge Spieler wie Veiga könnten dabei wertvoll sein.

Dortmunds Zurückhaltung spiegelt einen allgemeinen Trend auf dem Transfermarkt wider: Steigende Preise für junge Spieler zwingen Vereine, ihre Transferstrategien zu überdenken. Vorerst scheint Veigas Zukunft an der Stamford Bridge zu liegen – es sei denn, Chelsea ändert seine Haltung oder ein Klub erfüllt die hohen finanziellen Forderungen.

Die Fans in Deutschland und England werden genau beobachten, ob sich dieses Transfer-Thema vor dem Schließen des Fensters noch einmal belebt – aktuell jedoch wirkt ein Wechsel in die Bundesliga eher unwahrscheinlich.

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